2007-07-30

Der grosse Unterschied

Von PK @ 17:37 [ Bergpredigt ]

Eine der Lieblingsgeschichten meiner Schwester ist die, von dem kleinen Mädchen am Strand. Die Flut spülte tausende von Seesternen an Land, die nun langsam austrocknen und sterben. Das kleine Mädchen hebt einen Stern auf und wirft ihn ins Meer. Darauf wieder einen, und noch einen... Da kommt ein Mann auf das Mädchen zu und sagt: "Kleines, das hat doch keinen Sinn! Es macht keinen Unterschied, ob du von diesen tausenden ein paar einzelne rettest." Darauf nimmt das Mädchen einen einzelnen Stern in die Hand und sagt: "Ok, aber für diesen Stern hier macht es einen grossen Unterschied!" Und sie wirft ihn wieder zurück ins Meer.

Was für ein Mensch bist du?

Einer, der die riesige Not in der Welt sieht und sich mit den Worten abwendet: "Da kann ich eh nichts helfen..."

Oder einer, der die einzelne Person mit ihren Bedürfnissen wahrnimmt und das tut was in den eigenen Möglichkeiten steht.


2007-07-27

Nur für Reiche

Von PK @ 12:42 [ Bergpredigt ]

Du fühlst dich also reich. Hast genügend Geld für einen angenehmen Lebenstil und dazu noch einiges auf der hohen Kante. Wenn das so ist, dann weisst du genau, dass dein Besitz alleine dich nicht glücklich macht. Einem Armen kannst du das gar nicht erklären, er würde dich nicht verstehen; aber als Reicher weisst du ganz genau, was ich meine – oder?

Für dich habe ich einen Text in der Bibel gefunden. Eine Botschaft vom Apostel Paulus an Timotheus. Nimm es an als weisen Rat.

"Den Reichen musst du unbedingt einschärfen, sich nichts auf ihren irdischen Besitz einzubilden oder sich auf so etwas Unsicheres wie den Reichtum zu verlassen. Sie sollen vielmehr auf Gott hoffen, der uns mit allem reich beschenkt, damit wir es geniessen können. Sie sollen Gutes tun und gern von ihrem Reichtum abgeben, um anderen zu helfen. So werden sie wirklich reich sein und sich ein gutes Fundament für die Zukunft schaffen, um das wahre Leben zu gewinnen." (1. Timotheus 6.17-19)


2007-07-25

Was ist Geld

Von PK @ 07:30 [ Bergpredigt ]

Der eher schleppende Fortschritt unserer Geldsammlung für Tims Laufschuhe bringt mich dazu, dir ein paar Fragen zum Thema Geld zu stellen. Als Gedankenanstoss...

1. Frage: Wieviel Geld hattest du dabei, als du geboren wurdest?

2. Frage: Wieviel Geld wirst du mitnehmen können, wenn du stirbst?

3. Frage: Was sagen die Antworten auf diese Fragen über die Bedeutung des Geldes aus?

 

 

 

1. Antwort: 0.-

2. Antwort: 0.-

3. Antwort: Geld ist nicht Besitz, sondern Leihgabe - anvertraut zum verantwortungsvollen Umgang.


2007-07-23

Passend zur viele Kleidungen

Von PK @ 08:48 [ Bergpredigt ]

Für Tims Laufschuhe haben wir bis jetzt 50.- CHF gesammelt. Ich stöberte auf Ricardo, und fand tatsächlich ein paar Sportschuhe für 49.-

 

Der Verkäufer schrieb dazu den folgenden Werbetext:

"Schöne moderne Sprtschuhe der Marke AND1, ein par mal getragen doch sieht fast wie neu aus (siehe Bild ) Passend zur viele Kleidungen, ... Viel Spass bei bieten!!!!"

Willst du Tim in diesen Schuhen laufen lassen?

In 2. Korinther 9.7 steht: "denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb."

Wenn ich Tim diese Schuhe senden muss, dann kann ich nie mehr fröhlich sein. Wenn dir das ebenso geht, dann spende hier noch ein paar Batzen von deinem Überfluss...


2007-07-13

Wünsche werden wahr!

Von PK @ 08:39 [ Bergpredigt ]

Am 7. Juli habe ich dir ein Angebot gemacht: Schreib mir deinen Wunsch, und ich mache solange Werbung dafür, bis er sich erfüllt. Heute hat sich Tim als erster gemeldet, hier sein Wunsch im Wortlaut:

"Hallo, ich habe soweit eigentlich alles, was ich brauche um glücklich zu sein. Meine kleine Familie ist toll. Und nebenbei kämpfe ich auch darum mit dem Job den ich liebe genügend Geld zu verdienen um mir und auch allen Menschen in meiner Umgebung ein schönes Leben zu ermöglichen. Kurzum könnte man sagen mein Leben sei soweit vollkommen. Nun ja…. Fast stimmt das auch. ABER wenn man einen Job hat, den man zu 80% aus reinem Enthusiasmus erledigt und nur 20% daran mit Geld belohnt wird, dann braucht es Ausgleich – Ausgleich für den Stress, den man schnell hat, da einem bei solch einer Gewichtsverteilung (80 – 20) schnell mal finanziell das Wasser bis zum Hals steht und diese Angst natürlich immer sehr präsent ist. Was da zum Ausgleich hilft ist Sport – Laufen um genau zu sein. Laufen ist eine wunderschöne Erfahrung – wenn man erst einmal seinen „Schweinehund“ überwunden hat. Um wieder lang und ausdauernd laufen zu können brauche ich Laufschuhe. In Größe 46 um genau zu sein. Liebe Grüsse Tim"

Hier ein Foto von Tims Füssen:

Wenn du mithelfen möchtest, Tims Wunsch zu erfüllen dann schreib in die Kommentare, wieviel du bereit bist, an Tims Laufschuhe zu spenden. Ich werde dann das Geld sammeln, Schuhe kaufen und sie Tim zusenden (Natürlich alles mit Fotos hier im Blog dokumentiert).


2007-07-11

Weisse Aue und grünes Wasser

Von PK @ 16:37 [ Bergpredigt ]

"Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser" (Psalm 23.2)

Ich habe erlebt, wie Gott mich auf eine weisse Aue und zu grünem Wasser geführt hat. Beides waren Ferienerlebnisse:

Die weisse Aue war ein frisch verschneiter Abhang am Brunnersberg. Mit Lastwagenschläuchen und Plastiksäcken tollten wir einen ganzen Nachmittag im Neuschnee herum. Nach einer arbeitsreichen Zeit, war genoss ich es, auszuspannen und einfach nur Spass zu haben.

Das grüne Wasser fand ich an der Atlantikküste in der Nähe von Arcachon. Wir gingen Nachts im warmen Ozean baden. Über uns der klare Sternenhimmel. Plötzlich begann das Wasser durch unsere Schwimmbewegungen hellgrün zu leuchten. Die Wassertropfen, die über unsere Haut kullerten, wurden zu Lichtkügelchen. Wir waren auf Leuchtalgen gestossen. Pflanzen, die natürliches Licht produzieren. Wunderschön - Ein unvergessliches Naturerlebnis.

Die heutige Botschaft aus dem Psalm 23 an dich ist: Schau dich um! Geniesse was Gott dir in der Schöpfung geschenkt hat! Sei glücklich und entpannt! Und sag mal Danke dafür...


2007-07-06

Wünsche werden wahr! (echt, kein Trick!)

Von PK @ 13:17 [ Bergpredigt ]

Zum Thema Mangel sagte Jesus einmal: "wer bittet, dem wird gegeben." (Matthäus 7.8)

Das wollen wir jetzt praktisch ausprobieren. Der Deal geht so: Du schreibst mir ein Mail an gotteskuss@bluewin.ch indem du deinen Mangel beschreibst. Sag einfach was du nötig hast. Am Besten hängst du noch ein Bild an. Ich werde dann aus den Einsendungen eine persönliche Auswahl treffen und sie hier im Blog veröffentlichen und solange dafür Werbung machen, bis ich jemanden gefunden habe, der dir deinen Wunsch erfüllt.


2007-07-05

Für den, der alles hat

Von PK @ 10:19 [ Bergpredigt ]

Auch dem, der alles hat, fehlt immer noch etwas. Augustin, ein Christ aus dem 4. Jahrhundert, gehörte zu denen, die fast alles hatten. Gute Stellung, gesicherte Zukunft, Einfluss, Beziehungen und Anerkennung. Trotzdem schreibt er: „Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe findet in dir, o Gott."

Ich glaube, dass jeder Mensch in sich drin ein Loch hat. Die Sehnsucht nach Frieden mit Gott. Dieses Loch versuchen wir nun zu füllen – manchmal mit Geld, Macht oder Sex. Diese Dinge sind nicht schlecht, aber sie taugen nicht, um das Loch befriedigend zu füllen. Die ewige Sehnsucht lässt sich nicht mit vergänglichem Krimskrams stillen.

Darum geht es bei der Frage nach dem Mangel in unserem Leben nicht nur um materielle Dinge, sondern auch um die Beziehung mit Gott. Dein grösster Mangel wird erst dann gestillt sein, wenn „Der Herr ist mein Hirte“ erlebte Realität in deinem Leben ist.


2007-07-04

Dein grösster Mangel

Von PK @ 10:16 [ Bergpredigt ]

Was ist dein grösster Mangel?

Wenn du in der Schweiz lebst, wird es wahrscheinlich nicht das Brot oder das Wasser sein. Trotzdem gibt es eine Menge Dinge von denen man zu wenig haben kann:

- Liebe

- Wertschätzung

- Befriedigende Arbeit

- Finanzielle Sicherheit

- Gesundheit

- Freunde

- Haare

- Gute Gespräche

- Zeit

- Sonne

- Ferien

- ...

 

 


2007-07-03

Was der Welt wirklich helfen würde

Von PK @ 06:19 [ Bergpredigt ]

mir wird nichts mangeln

stehen diese Worte aus Psalm 23 nicht im krassen Widerspruch zur täglichen Not in der Welt? Ist das nicht ein Hohn auf alle, die Hunger haben und in so vielen Bereichen Mangel leiden?

Fakt ist, dass die Erde genügend Nahrung hervorbringt um ein mehrfaches der heutigen Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren. Gott würde genug für alle wachsen lassen. Es müsste niemand Mangel leiden!

Ich sehe das Problem an anderer Stelle. Wenn Gott der gute Hirte ist, wie es im Psalm 23 bildhaft beschrieben ist, dann müsste dieser Hirte uns Menschen doch dabei helfen, so zusammenzuleben, dass niemand Hunger hat? Ich glaube, dass er das tut. Nehmen wir zum Beispiel zwei der zehn Gebote: Du sollst nicht stehlen, du sollst nicht töten (2. Mose 20).

Du sollst nicht stehlen: Stell dir Regierungen vor, die nicht korrupt sind. Die haushalterisch mit ihren Ressourcen umgehen und nicht mehr in die eigene Tasche stecken, als ihnen zusteht. 

Du sollst nicht töten: Stell dir eine Welt ohne Bürgerkriege und blutige Machtkämpfe vor.

Die Frage nach dem Mangel und der Not in der Welt, hängt mit der Frage nach den Normen und Werten unter uns Menschen zusammen.