Der spannende Gott
| Von PK @ 15:00 | [ Bergpredigt ] |
| Von PK @ 15:00 | [ Bergpredigt ] |
| Von PK @ 10:41 | [ Bergpredigt ] |
Das meistgesprochene Gebet der Christen ist neben "Oh, Mist!" und "Hilfe!" wohl das "Unser Vater", wie es Jesus in Matthäus 6 lehrt. Die wenigsten sind sich bewusst, dass sie mit der Anrede in der ersten Zeile einen unmöglichen Gott ansprechen. "Unser Vater im Himmel!" lautet der Text, der jedem Atheisten genügend Munition liefert um sich über die Gläubigen lustig zu machen. "Unser Vater" ist nahe, persönlich und menschlich. "Im Himmel!" ist unbegrenzt, erhaben und allmächtig. Beides zusammen geht nicht - oder?
| Von PK @ 10:00 | [ Bergpredigt ] |
"Betet nicht wie die Heuchler! Sie beten gern in den Synagogen und an den Straßenecken, um gesehen zu werden. Ich sage euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt! Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließ die Tür hinter dir zu, und bete zu deinem Vater. Und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen." (Matthäus 6.5+6)
Beim Beten geht es nicht ums Publikum. Wer betet sucht nicht den Auftritt um seine eigene Frömmigkeit vor anderen zur Schau zu stellen. Es geht um Gott. Wer betet pflegt die Beziehung mit dem himmlischen Vater: Persönlich, echt und nahe.
Deswegen sind für mich die besten Gebete nicht die wohlformulierten und gut durchdachten, sondern die, die von Bedürftigkeit und Anhänglichkeit zu Gott zeugen. Gebete die von Herzen kommen sind Gebete, die im Herzen gesprochen werden. Darum hier die Anweisung von Jesus, dass wir zum Beten in ein Zimmmer gehen und die Tür hinter uns schliessen sollen. Die persönliche Beziehung zu Gott soll mein Gebet prägen und nicht die Zuhörer.
Bete zu Gott! Und lass die Anderen denken was sie wollen!
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