Das Problem mit dem Vater
| Von PK @ 14:31 | [ Bergpredigt ] |
"Gott" ist okay - solange er mir nicht zu nahe kommt. Dass Gott mein "Vater" sein soll geht unter die Haut. Ein Vater ist präsent und aktiv - er will an meinem Leben teilhaben. Es braucht Mut sich auf einen nahen und persönlichen Gott einzulassen. Ein Gott, der sich einmischt, ist in manchem wohlgeordneten Leben nicht gefragt. Deshalb ist es wohl trendy über Gott als eine undefinierbare Schöpferkraft, als ein klingendes Urwummern oder als ein intergalaktisches Flubbern zu sprechen. Hauptsache das Ding kommt mir nicht zu nahe!
Dabei steckt gerade im "Vater-sein" von Gott der entscheidende Unterschied. Statt blindem Zufall - liebende Absicht. Statt seelenslosem Universum - kraftvolles Mitgefühl. Statt leerem Kreisen - das volle Leben.




